Wusstest du das?

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Bis heute wurden ├╝ber 500.000 Patienten in unserem Missionshospital behandelt. Ein Arztbesuch kostet umgerechnet 1 Euro.

Wer profitiert von unserem Hospital?

  • Medizinisch hat Diospi Suyana vor allem bei der armen Bev├Âlkerung einen landesweiten Ruf. Patienten reisen aus allen 24 Bundesstaaten an.
  • Mit ├╝ber 250 Angestellten ist Diospi Suyana der gr├Â├čte Arbeitgeber in der Region.
  • Dar├╝ber hinaus profitieren tausende Peruaner durch das wirtschaftliche Wachstum weit ├╝ber die Stadtgrenzen hinaus.
  • Der Transport ist in Peru in privater Hand. Hunderte Taxifahrer im ganzen Land partizipieren so von unserer Arbeit. Taxisammelstellen nach "Curahuasi-Diospi Suyana" gibt es in (fast) jeder Stadt in S├╝dperu.
  • Unsere Patienten reisen meistens mit Angeh├Ârigen an. So kommen jedes Jahr mehr als 100.000 G├Ąste nach Curahuasi. Davon profitiert die Gastronomie sowie Hotellerie. Doch nicht die gro├čen Ketten sind hier zu finden. Es sind unz├Ąhlige kleine Restaurants und Unterk├╝nfte.

Wie viel bezahlen die Patienten?

Im Schnitt bezahlen die Patienten etwas 25% dessen, was sie an Leistung erhalten. Der Rest wird durch Geldspenden, Sachspenden und freiwillige ehrenamtliche Mitarbeiter gedeckt.

Hat ein Patient kein Geld, helfen wir trotzdem. Eine Sozialassistentin ├╝berpr├╝ft die finanzielle Lage der Patientinnen und Patienten. Entsprechend seiner M├Âglichkeiten bezahlt der Patient anteilig einen Teil der ohnehin schon sehr niedrigen Rechnung.

Beispiel 1: Eine Prostata-Operation kostet in Peru zwischen 6000 und 8000 Soles. In Lima bis zu 10.000 Soles. Bei uns bezahlen die Patienten f├╝r diese Operation 1700 Soles.

Beispiel 2: Ein Patient ben├Âtigt eine Operation und ist mittellos. Er wird trotzdem operiert. Ich habe Patienten schon f├╝r 100 Soles operiert. Das sind 25 Euro. Inklusive station├Ąre Versorgung (Medikamente, Essen, Labor, Pflege), Operation und Narkose.

Wie steht es um die Bildung unserer Kinder?

Das Missionswerk Diospi Suyana betreibt neben dem Krankenhaus eine Schule hier im Ort. Ein Teil der Belegschaft sind deutsche Lehrer, die ebenfalls als Missionare hier arbeiten.

Wir erf├╝llen den peruanischen Lehrplan. Zus├Ątzlich gibt es f├╝r Missionskinder Extrastunden. Dies ist n├Âtig, um die h├Âheren Standards der europ├Ąischen Schulsysteme zu erf├╝llen.

Bei nationalen Vergleichs-Tests ist die "Diospi-Suyana-Schule" stets bei den Top-Schulen dabei. Unsere Sch├╝ler liefern immer wieder ├╝berdurchschnittlich gute Ergebnisse.

Schule in Peru ist in Kindergarten, Primaria (1-6. Klasse) und Secundaria (7-11. Klasse) eingeteilt. Einen Abschluss, vergleichbar mit dem Abitur, gibt es nicht. Um auf einer staatlichen Universit├Ąt zu studieren, muss eine Aufnahme-Pr├╝fung geschrieben werden. Die meisten Sch├╝ler verbringen ein ganzes Jahr nach Abschluss der Secundaria in einem Institut, um sich auf diese Pr├╝fung vorzubereiten.

Was bedeutet ehrenamtlich?

Als Missionsarzt arbeite ich unentgeltlich. Ich erhalte keinen Cent von den Patienten oder dem Krankenhaus. Unsere Lebenskosten (wie Miete, Strom, Wasser, Mobilit├Ąt, Essen, Bildung, etc.) decken wir durch Spenden. Indem Unterst├╝tzerinnen und Unterst├╝tzer aus der Heimat f├╝r unsere Lebenskosten aufkommen, k├Ânnen wir unentgeltlich helfen.